Wie weit gehst du, wenn du nichts zu verlieren hast?

Ich habe schon einen Haufen Mist gesehen.
Ich dachte, ich wüsste, wie hässlich die Welt sein kann, bis ich SIE sehe:
Wie eine Elfe tanzt sie im Mondlicht über eine Wiese.
Ihr weißes Kleid ist zerrissen, ihre helle Haut blutbesudelt und sie muss den Verstand verloren haben,
weil sie mich anlächelt, als sie mich bemerkt.
Ich habe schon viele Mörder gesehen.
Aber keiner war so schön wie sie.

»Warum willst du mich? Ich bin nichts.«
»Für mich bist du alles!«

Das Blut meines Vaters klebt an meinen Händen,

doch anstatt mich endlich frei zu fühlen,
bricht meine Welt zusammen.
Alles, was mich aufrecht hält, ist der Mann,

der mich gesehen hat.
Er hat viele, finstere Geheimnisse.
Zwei Leben in zwei verschiedenen Welten und meinetwegen verschwimmen die Grenzen dazwischen.
Nach allem, was ich durchgemacht habe,

sollte ich ihn fürchten.
Aber das kann ich nicht, weil er der einzige Halt ist,

den ich noch habe.
Ohne ihn bin ich verloren.

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